Island: Natur pur zwischen Feuer und Eis, Blau und Grün

 

Island macht süchtig. Als ich das erste Mal einen Fuß auf die Insel im hohen Norden gesetzt habe, war mir gleich klar, dass der damalige Kurztrip nicht der letzte Besuch sein würde. Damals war ich rund um Reykjavik unterwegs. Tatsächlich folgte bald ein weiterer Aufenthalt über 10 Tage, bei dem ich die Ringstraße erkundete. Beide Reisen fanden im März statt, also bei Kälte und Eis – aber auch traumhaftem Sonnenschein. Doch wie gesagt, Island macht süchtig. Deshalb werde ich bald in den Sommermonaten zurückkehren.

 

Nordlicht im Winter

 

Wer das Nordlicht sehen möchte, kommt um einen Reisezeitraum zwischen Oktober und März nicht herum. Nur dann ist dieses fesselnde, einmalige Naturphänomen mit etwas Glück zu sehen. Ich hatte zwei Mal die Gelegenheit dazu. Und es ist atemberaubend. Man benötigt ein wenig Geduld, doch es ist die (manchmal stundenlange) Jagd wert.

Entspannung in der Blauen Lagune

 

Spaß machen auch die heißen Quellen, quer verteilt über das Eiland. Einige sind frei zugängig, andere sind touristisch ausgebaut und weltberühmt. Ich spreche von der Blauen Lagune im Südwesten. Der Anblick ist sicherlich schön. Doch man muss ihn mit vielen Menschen teilen und ordentlich Geld dafür bezahlen.

Wasserfall, Geysir, Eisberg und Meer

 

Wasser ist überhaupt ein Hauptthema auf Island. Wasserfälle wie Gulfoss, Seljalandsfoss oder Skogafoss locken genauso zur Besichtigung wie das Geysir-Gebiet um den bekannten Strokkur. Der sogenannte „Goldene Kreis“, eine Route östlich von Reykjavik, deckt einige Höhepunkte ab. Aber auch die Eisschollen in der Gletscherlagune Jökulsarlón oder die Felsformationen im Meer vor Vík lassen das Herz jedes Naturliebhabers höherschlagen.

Vulkane zwischen Amerika und Europa

 

Die Natur beeindruckt generell auf Island. Vulkane, Geysire und tektonische Platten lassen mich immer wieder klein und unbedeutend fühlen. Der Thingvellir Nationalpark ist ebenso sehenswert wie Mývatn im Nordosten. Ich empfehle wirklich, ausreichend Zeit für Spaziergänge und Wanderungen einzuplanen. Es gibt so viel zu erkunden. Fotografen sollten ihre Kamera stets im Anschlag haben, denn hinter jeder Kurve und Ecke wartet ein neues Aha-Erlebnis.

Kulinarische Weltreise

 

Auch wenn Island kein günstiges Pflaster ist, liebe ich die kunterbunte Küche dort. Ob Hummer in Höfn, Skyr als Snack beim Roadtrip oder Burger mit Lamm in einem kleinen Café an der Straße – hier wird viel geboten. Bei Hai, Wal und Papageientaucher halte ich Abstand, doch auch das sind Spezialitäten des Nordens. Die moderne isländische Küche bietet ein hochwertiges Geschmackserlebnis. Am besten bei der Rundreise einmal durch die Speisekarten schlemmen.

Gruppenreise im Sommer geplant

 

Über Island könnte ich ein ganzes Buch füllen. Dennoch möchte ich diesen Sommer neue Eindrücke sammeln. Denn die Eindrücke von grünen Wiesen und schnee- bzw. eisfreien Straßen fehlen mir noch. Selbst Reykjavik stelle ich mir weitaus quirliger vor, wenn die Temperaturen höher klettern. Ich möchte diesmal mit Djoser reisen. Die Option einer Island Rundreise in der Gruppe reizt mich, weil bei diesem Anbieter bestinformierte Reisebegleiter am Start sind. So erwarte ich mir neue Tipps und mehr Wissen zum Inselstaat. Der Sommer verspricht Wale, glühende Lava und Papageientaucher – drei Sehenswürdigkeiten, die ich noch unbedingt erfahren möchte. Als Single freue ich mich zudem um Anschluss und frische Impulse durch Gleichgesinnte. Dabei ist mir meine individuelle Freiheit wichtig, die Djoser seit über 35 Jahren vertritt. Ich freue mich – Island macht eben süchtig!

Fotoquellen: Djoser

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