Zoë Beck: Paradise City: Thriller

 

Taschenbuch, 16,00 Euro, 21. Juni 2020, 280 Seiten, Suhrkamp Verlag, ISBN 978-3518470558

 

Auf Paradise City stieß ich durch ein Interview im Radio mit der Autorin Zoë Beck. Ihre Beschreibung des Buches im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie klang interessant und gefährlich nah an der Gegenwart. Daher wollte ich das Buch rezensieren. Freundlicherweise stellte mir die Autorin ein Exemplar zur Verfügung. Als ich das Päckchen in der Post hatte, las ich noch am gleichen Abend die ersten Seiten. Doch genau dann blieb ich auch erstmal hängen. Irgendwie fand ich keinen Zugang zu den Personen und auch nicht zur Geschichte. Das Kopfkino wollte sich nicht recht einstellen. So lag das Buch ein paar Tage auf meinem Nachttisch. Ich startete einen erneuten Versuch und blieb dran. Leider kam ich auch diesmal nicht richtig in den Leseflow. Ich kann aber nicht sagen, ob es an der zukunftsorientierten Geschichte oder an der Art und Weise des Schreibens lag. So richtig kann ich mich nicht in das Deutschland der Zukunft hineinversetzen: Überschwemmte Küsten, verlassene Orte von der Natur zurückerobert und ein durch Pandemien entvölkertes Land mit einer Landeshauptstadt Frankfurt. Beim Schreibstil fehlen mir hierfür Details. Ich hatte immer das Gefühl, wenn gerade mein Kopfkino angekurbelt wurde, brach die Beschreibung ab und es ging weiter. Das fand ich schade, denn ich denke, dass der Stoff noch erschütternder und spannender aufgearbeitet werden könnte.

VG Wort

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