Aschaffenburg - Ausflug für einen Tag an den Main

Aschaffenburg liegt eigentlich nicht weit von meinem Heimatort entfernt. Trotzdem war ich noch nie absichtlich dort. Man fährt mal durch, man streift die Stadt am Main mal, aber bisher hat es nicht zu einem Ausflug dorthin gepasst. Bis diesen Januar. Da verschlug es mich aus dem deutlich entfernteren Aalen in die schöne Mainmetropole.

Anfahrt und Parkplatzsuche

Am Morgen ging es gegen 9 Uhr auf die A7 Richtung Norden. Über die A3 war ich dann in guten zwei Stunden in Aschaffenburg. Das Wetter zeigte sich für den Januar von seiner besten Seite. Die Temperaturen bewegten sich in leichten Plusgraden. Also entschied ich mich für einen kleinen Rundgang durch die Stadt. Momo war natürlich sofort dabei, Gassigehen ist immer gut. Nahe der Innenstadt fand ich einen Parkplatz in einer Seitenstraße, der das Parken finanziell erschwinglich machte.

Rundgang zu den Sehenswürdigkeiten

Über die Erthalstraße ging es zum Denkmal 1870-71 an der Weißenburger Straße bzw. der B26. Entlang der Friedrichstraße erreichte ich die Luitpoldstraße. Die Luitpoldstraße ist Aschaffenburgs Haupteinkaufsstraße. Hier findet man alle gekannten Marken und Ketten. Interessant ist aber auch der eine oder andere Abstecher in die Seitenstraßen. Dort gibt es süße kleine Läden und Boutiquen.

Folgt man der Straße, kommt man automatisch an den Schlossplatz. Da es Samstag war, fand dort der Wochenmarkt statt. Auf den Mauern saßen viele Leute und schlürften leckeren Wein von Winzern aus der Region. Ich schaute mich etwas um, dann begannen die Marktbeschicker auch schon mit dem Abbau. Ich lief weiter in den Innenhof des Schlosses. Schloss Johannisburg besteht aus rotem Sandstein und gilt als einer der bedeutendsten und schönsten Renaissancebauten Deutschlands.

Durch den Schlossgarten entlang des Mains ging es weiter zum Pompejanum. Hier war richtig was los, die Menschen nutzten das schöne Wetter aus. Momo traf ganz viele Artgenossen und schnüffelte sich die Nase wund. Am Nachbau einer römischen Villa aus Pompeji genossen wir ausgiebig die wärmende Sonne. Dann drehten wir wieder um.

Durch die Schlossgasse näherten wir uns der Altstadt. Vorbei an der Brauereigaststätte mit dem lustigen Namen "Schlappeseppel" ging es zum modernen Stadttheater. Die dortige Sonnenuhr war leider aufgrund der Jahreszeit außer Betrieb.

Die Dalbergstraße führte uns schließlich zur Stiftsbasilika Sankt Peter und Alexander. Sie ist als einzige Kirche weltweit dem Heiligen Petrus und Alexander geweiht. Vom Aussehen her erinnerte sie mich sehr an die Katharinenkirche in Oppenheim, der Nachbarstadt meiner Heimatstadt.

Über die Landingstraße warf ich mich nochmal ins Getümmel der Fußgängerzone. Das Ambiente war heute sehr südländisch, denn sämtliche Cafés hatten ihre Außenbestuhlung in die Sonne gestellt. Und das Angebot wurde ausgiebig durch die Besucher genutzt. Mich trieb es auch in ein Lokal zu einer heißen Schokolade.

Letztlich spülte es mich durch die kleinen Gassen zurück ans Auto. Ratzfatz war ich wieder aus der Stadt raus und auf der A3.

Tipp in der Umgebung für Shopping Fans

Wenn man in Aschaffenburg ist, kann man einen kurzen Abstecher nach Wertheim Village machen. Dort bekommt man in über 100 Läden rabattierte Mode von vielen bekannten Kleidermarken. Bei diesem schönen Wetter und für einen Samstagnachmittag war überraschend wenig los. Bei Regen wollte ich nicht dort einkaufen, weil die Wege zwischen den Geschäften nicht überdacht sind.

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